Wem bist du bereit, Ehre zu geben? Kennst du jemanden, dem wirklich Ehre gebührt? – Vielleicht fallen dir da außergewöhnliche Menschen ein, wie beispielsweise Mahatma Gandhi oder Martin Luther King.
Leiden haben viele mächtige Personen im Laufe der Menschheitsgeschichte Ehre für sich eingefordert, ohne dafür würdig zu sein.
Einer, den die Menschen zum König machen wollten, hätte diese Ehre wirklich verdient: „Jesus merkte, dass sie als Nächstes kommen und ihn mit Gewalt zu ihrem König machen wollten. Deshalb zog er sich wieder auf den Berg zurück, er ganz allein“. (Johannesevangelium, Kapitel 6, Vers15)
Warum hat er nicht zugelassen, dass sie ihn zum König machten? Er hätte sein Volk hinter sich gehabt und es von der Gewaltherrschaft der Römer befreien können. Doch Jesu Auftrag war ein ganz anderer, denn er erklärte seinen Jüngern:
Aber Jesus rief sie zu sich und sprach: Ihr wisset, daß die weltlichen Fürsten herrschen und die Obersten haben Gewalt. So soll es nicht sein unter euch. Sondern, so jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener; und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht, gleichwie des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele. (Matthäusevangelium Kapitel 20, Verse 25-28)
Der weiseste Herrscher ist derjenige, der seine Untertanen unendlich liebt und ihnen alles Gute tut – der ihnen dient.
Während seiner Zeit auf Erden hat Gottes Sohn seinen Mitmenschen gedient und ihnen Gutes getan. Am Ende hat er sein Leben für die Erlösung der Menschheit gegeben -genauer gesagt, er hat sich für dich und mich und alle Menschen geopfert, indem er durch das dunkelste Tal gegangen ist und von allen verlassen war, denen er Gutes getan hatte. Jesaja prophezeit im Kapitel vom „Gottesknecht“ diese tiefe Verlassenheit:
Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, daß man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet. Fürwahr, er trug unsere Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf daß wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeglicher sah auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Sünde auf ihn. Da er gestraft und gemartert ward, tat er seinen Mund nicht auf wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut. (Jesaja 53, 3-7)
Denke daran: Diesen verlassenen leidenden Menschensohn wollten seine Landsleute zuvor zum König machen, weil sie einige seiner Wunder gesehen hatten. Aber ist nicht das größte Wunder, dass er sich für seine sündhaften Geschöpfe geopfert hat?
Dieses Opferlamm wird im Buch Offenbarung als der einzige im Universum gezeigt, dem Lob, Preis und Ehre gebührt. Die Engel vor Gottes Thron sprechen „mit großer Stimme: Das Lamm, das erwürget ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. Und alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der Erde und im Meer, und alles, was darinnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Stuhl sitzt, und dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (Offenbarung 5, 12-13)
Unser Erlöser ist auch unser Schöpfer. Deswegen wird uns im Buch Offenbarung das Folgende gezeigt:
6 Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern,
7 und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen. (Offenbarung 14,6-7)
Möchtest du dem einzigen, der würdig ist, die Ehre geben? Er hat uns geschaffen und er hat uns von der Sünde befreit und in ihm haben wir ewiges Leben. Bete den an (gib dem die Ehre), der Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen geschaffen hat. Er als dein Schöpfer weiß was gut für dich ist und er hat als Mensch niemandem geschadet – im Gegenteil: Er hat allen Gutes getan. (Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)
Du kannst nur gewinnen, denn er liebt alle Menschen so, dass er am liebsten alle bei sich hätte. Er liebt seine Schöpfung, die gefallene Erde in ihrer Verderbtheit und uns, die wir so oft an anderen schuldig werden, und sei es nur durch Worte oder Unterlassung (Denn wer da weiß Gutes zu tun, und tut’s nicht, dem ist’s Sünde (Jakobus 4, 17))
Jesus liebt dich so, dass er die Ewigkeit mit dir verbringen möchte, darum „betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen.“
Sei gesegnet!