Der Zweite Advent

Advent: lateinisch adventus (domini) – bedeutet Ankunft (des Herrn)

Sehnst du dich nach Gerechtigkeit auf dieser Welt?

Jesus kam auf diese Erde, um Heilung, Frieden und Gerechtigkeit zu bringen.

Er hat so gelebt, dass die Menschen Gott in ihm sehen durften. So sagte er: „Wer mich sieht, sieht den Vater.“ (Johannes 14,9)

Und Jesus wird wiederkommen, um die, die an ihn glauben, mit sich zu nehmen, denn er sagte seinen Jüngern:

 „Und wenn ich hingegangen bin und euch den Platz vorbereitet habe, werde ich wiederkommen und euch zu mir holen, damit auch ihr da seid, wo ich bin.“ (Joh. 14,3)

Der zweite Advent – die Wiederkunft Christi: Christus wird als Sieger über das Böse kommen, um Leid, Tränen und Bosheit ein Ende zu setzen.

Gott schenke dir

  • Freude und Frieden in dein Herz
  • eine geruhsame Zeit vor Weihnachten ohne großen Geschenk- und Konsumstress
  • seinen reichen Segen für dich und alle, die dir lieb sind!

So viel höher…

Viele Menschen gehen gern in die Berge, um dem Alltag zu entfliehen. Dem Alltag in einer Stadt, im Gedränge, im hektischen Beruf. So mancher oder manche findet schöne Orte und wünscht sich, an solch ruhigen und entspannenden Orten in den Bergen zu leben.

Manche Menschen möchten aber auch hoch hinaus – eher im übertragenen Sinne: Der eine will der beste Sportler sein (der zweitbeste – selbst auf weltweitem Niveau – ist schon der erste Verlierer), andere begehren Reichtum und Macht; wiederum andere wollen sich in der Kunst einen Namen machen.

Dieser Ehrgeiz nach oben hat schon eine lange Geschichte. Seit der Mensch mit der Sünde infiziert ist, ist ihm das eigene Ego wichtiger als sein Nächster – und als seine Beziehung zu seinem Schöpfer. Gott hat uns Erfindungsreichtum und Kreativität gegeben, die wir intensiv nutzen. Und: er hat in frühen Zeiten die Menschen beauftragt, sich über die Erde zu verteilen und sie zu bebauen und zu bewahren.

Doch bald wollten sie (alle?) ihre Fertigkeiten nutzen, um Gottes Auftrag zu widerstreben: Sie beschlossen Ziegel herzustellen und einen Turm zu bauen, der „bis an die Spitze des Himmels reiche, dass wir uns einen Namen machen! Denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder.“ (1. Mose 11, Verse 3 und 4).

Das heißt, die Menschen wollten berühmt werden und sahen einen wichtigen Sinn darin, gegen Gottes Wunsch zu handeln, der anfangs lautete: „Seid fruchtbar und vermehrt euch! Füllt die Erde und macht sie euch untertan! Herrscht über die Fische im Meer, über die Vögel am Himmel und über alle Tiere, die auf der Erde leben!“ (1. Mose 1, 28)

Gott weiß, was gut für seine Geschöpfe ist und was ihnen gut tut: In Städten herrschen mehr Stress, mehr Entfremdung von der Natur, mehr soziale Spannungen, mehr Gewinnsucht, um nur einiges aufzuzählen. Viele Menschen sehnen sich zurück zur Natur. Auch die physische Arbeit in der Natur ist ein Segen für den Menschen, der Bewegung und frische Luft braucht.

Der „Overtourism“ an vielen schönen Orten der Welt, zeigt m.E. auch, dass wir Menschen schöne und ruhige Orte brauchen und suchen. (Nebenbei: Jesus, der sündlose Sohn Gottes suchte regelmäßig einsame Orte auf, um im Gebet zu seinem Vater zu kommen und sich von diesem für seinen kräftezehrenden Auftrag stärken zu lassen – wie es auch wir tun können…)

Zurück zu den Turmbauern: Sie wollten hoch hinaus – bis an die Spitze des Himmels… und haben Gottes Höhe nicht einmal ansatzweise erreicht.

Doch Gott sprach: „Los! Steigen wir hinunter und verwirren ihre Sprache, dass keiner mehr den anderen versteht!“ – So hoch die Turmbauer aus eigener Kraft auch gelangten, Gott musste immer noch zu ihnen hinuntersteigen. – Gott hat Humor.

Auch das mit dem „Sich-einen-Namen-Machen“ ging damit in die Hose: Gott verwirrte ihre Sprache und vereitelte auf friedliche Weise ihr Turmprojekt und ihre Anmaßung, sich (gemeinsam) Gott gleichzumachen.

„Bis heute wird eifrig und zielstrebig an Türmen im übertragenen Sinn gebaut. Immer wieder zeigen Machthaber ihre modernsten Waffen. Unsummen werden in die Rüstung gesteckt, um sich einen Namen zu machen und Überlegenheit zu demonstrieren. Dazu zählt auch die ganze Raumfahrt. Während weltweit Milliarden von Menschen unter der Armutsgrenze leben, werden Unsummen hinter Mars und Mond geschossen.

Aber auch wir selbst müssen uns fragen lassen: An welchem Turm baust du gerade? Was alle Türme verbindet: Sie behindern die Sicht auf Gott. Unsere Gedanken kreisen zuerst um sie. Diese Gefahr sollte keiner unterschätzen.“

(Die letzen beiden Abschnitte stammen von Wilfried Krause, erschienen im Andachtsbuch 2024 des Adventverlags, Andacht vom 19. April 2024)

Was für ein Gott! Was für ein König!

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, warum Christus als hilfloses Baby auf diese Welt kam? Eigentlich erwarteten alle einen mächtigen König, der das jüdische Volk von der Unterdrückung durch die Römer befreien sollte. Aber er sagte zu Pilatus: "Mein Reich ist nicht von dieser Welt." 
(Johannes 18, Vers 36)
Das Spannende daran ist, dass Christus aus einem erschreckten Häuflein von Jüngern eine weltweite Bewegung gemacht hat, die auch heute noch nach dem höchsten ethischen Anspruch lebt, den Jesus damals vorlebte.
Seinen Jüngern sagte er:
"Ihr wisst, wie die Herrscher sich als Herren aufspielen und die Großen ihre Macht missbrauchen. Bei euch aber soll es nicht so sein. Wer bei euch groß sein will, soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll der Sklave von allen sein. Auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben als Lösegeld für viele zu geben."
(Markus 10, 42-45)

Gott segne dich und schenke dir eine besinnliche und erkenntnisreiche Adventszeit!


X-mas vorbei – everyone happy?

Es ist immer wieder erstaunlich, was erfunden wird, um sich von den wesentlichen Dingen und Fragen des Lebens abzuwenden. So hat es die Menschheit geschafft, sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder und immer weiter von ihrem Schöpfer zu entfernen. Hier nur ein paar wichtige Eckpunkte:

  1. Nach dem verhängnisvollen Griff nach der (als einzigen!) verbotenen Frucht versteckten sich unsere Ureltern vor demjenigen, der sie in ein paradiesisches Leben in Gemeinschaft mit ihm selbst, unserem Vater und Schöpfer gerufen hatte. Man stelle sich einen Naturpark mit den besten tropischen Früchten vor, wo es alles gab, was zu einem wundervollen Leben nötig war. Sie hätten dort wie ein weises Königspaar über die Natur herrschen können – in dem Sinn, wie es Gottes Charakter entspricht: nämlich in Güte, Sanftmut, Einfühlung und Harmonie. – Stattdessen versteckten sie sich vor ihrem liebevollen Vater, denn das Gift des Zweifels und des Misstrauens gegenüber Gott tat seine Wirkung. Der gefallene Engel Luzifer begann somit auch auf der Erde seinen Verleumdungsfeldzug gegen Gott. (Vgl. Offenbarung 12, 9: „Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt.“
  2. Nach dem Sündenfall begann der physische und moralische Verfall der Menscheit: Schon in der nächsten Generation kam es zum Brudermord. Wenn du selbst Kinder hast, stelle dir den Schmerz Adams und Evas über diesen Mord vor. Die Bibel berichtet hier sehr lapidar, denn ein Bericht über Jahrtausende zwingt zur Kürze. Wer sich aber zu Gott hinwendet und über seine Worte nachdenkt, der kann sich vorstellen, wie schmerzhaft es besonders für ihn, den Vater aller Menschen war, dass Kain seinen Bruder Abel umbrachte. Mit der Zeit entwickelten sich Krankheiten und genetische Defekte, weil jede folgende Generation nur die Kopie der Kopie der Kopie … der ersten Menschen war und am Anfang hatte Gott doch alles … „sehr gut“ geschaffen.
  3. Spätestens hier magst du denken: „Halt! Wir leben heute länger als im Mittelalter oder auch noch früher. Es ist wahr: Unsere medizinischen Fähigkeiten sind auf einem nie gekannten Höchststand.“ Und dennoch: Wenn du der Bibel – Gottes Wort – glauben magst, siehst du, dass die Lebensdauer der Menschen seit kurz vor der Sintflut rapide abgenommen hat: Eine logisch gut nachvollziehbare Degeneration. Gott hatte den Zugang zum Baum des Lebens versperrt, der den Verfall verhindert hätte. Nicht aus Bosheit oder Rachsucht, sondern zu dem Zweck, dass die sinnlose und zerstörerische Sünde (d.i.: Abwendung von Gott, mit allen daraus resultierenden negativen Erscheinungen) nicht ewig besteht. – Nochmal zurück zu deinem Einwand: Ja, es stimmt, wir leben heute dank der Medizin wesentlich länger und meist auch materiell besser als früher. Und jetzt denk einmal kurz über dieses „Wir“ nach: Stimmt das auch für viele bitterarme afrikanische, südamerikanische oder fernöstliche Länder? Stimmt der Einwand jetzt immer noch? Und: Erfüllt das heutige „gute“ Leben all unsere Sehnsüchte, beantwortet es unsere Fragen nach dem Sinn?
  4. Ich spare dir und mir die nähere Beschreibung weiterer Etappen des physischen und moralischen Verfalls. (Weitere Beispiele wären die immer schlimmer werdenden Könige Israels und – in den letzten Jahrhunderten die Weltkriege und Massenmorde. Übrigens findet – in unseren aufgeklärten und fortschrittlichen Tagen – die größte Christenverfolgung aller Zeiten statt. Du kannst dich bei der Organisation „Open Doors“ darüber erkundigen.)
  5. Unser Glück: Gott opferte seinen eigenen Sohn für uns als seine missratenen Kinder. Er wurde ein kleines hilfloses Baby und erlebte dann alle Verrsuchungen, denen wir auch begegnen. In stetem Gebetskontakt zu Gott – und nur so – konnte er die Kraft bekommen, den Versuchungen zu widerstehen: „Weil wir nun einen großen Hohen Priester haben, der alle Himmel bis zum Thron des Höchsten durchschritten hat – Jesus, den Sohn Gottes -, lasst uns am Bekenntnis zu ihm festhalten! Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm die gleichen Versuchungen begegnet sind wie uns – aber er blieb ohne Sünde“ (Hebräer 4,14.15). So hat Jesus Christus gezeigt, dass ein sündloses Menschenleben in enger Verbindung mit Gott möglich ist. Dieses Leben hat sich Gott von Anfang an für uns gewünscht.
  6. Doch wo stehen wir heute: Wir feiern den Höhepunkt des Konsums am Jahresende, erhalten e-mails, die mit der Anrede „Happy X-mas, Herr Krauss“ unseren Kaufrausch immer weiter treiben wollen. Interessant ist dabei, dass auch noch das letzte Andenken an die „Heilige Nacht“ verlorengeht, denn viele Menschen haben hier Christus durch ein X ersetzt.
  7. Wenn du zurück zu Gott kommen willst, kannst du sicher sein, das Er sich am meisten darüber freut! (Lies in Lukas 15 die Geschichte des verlorenen Sohnes, die uns anschaulich Gottes Liebe zeigt. Gott möchte dir alles schenken, was du wirklich brauchst. Paulus folgert im Hebräerbrief, 4,16: Darum wollen wir mit Zuversicht vor den Thron unseres überaus gnädigen Gottes treten, damit wir Gnade und Erbarmen finden und seine Hilfe zur rechten Zeit empfangen.“

Gott segne dich!

Zu Ihm hin

Zu dieser Jahreszeit geht einem wieder das Herz auf, wenn man die erst zartgrüne und dann immer üppigere Natur sieht und beobachtet. In Zeiten von Corona ist das verständlicherweise noch viel intensiver wahrzunehmen, weil man mehr als sonst zuhause sein muss.

Dem rekordverdächtig warmen April haben wir zu verdanken, dass die Natur bereits Anfang Mai so weit war wie sonst Mitte oder Ende des Monats.

Genießt du es auch, wenn die Natur üppig grün wird (und natürlich auch der Mairegen nicht ausbleibt). Fühlst du dann nicht auch die Sehnsucht, noch mehr zu dieser schönen Blumen- und Pflanzenwelt dazuzugehören? Dann geht es dir vielleicht wie Martin Behm, der 2 Jahre vor dem 30jährigen Krieg dieses Lied geschrieben hat:

Wie lieblich ist der Maien, aus lauter Gottes Güt,

dass sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht.

Es fällt mir zugegebenermaßen im Frühling am schwersten, zu glauben, dass all das Schöne, Lebendige und das Herz Erfreuende von selbst und durch Zufall entstanden sein soll.

Vielleicht geht es auch dir mit dem Gedanken besser, dass ein liebender Schöpfer das alles geschaffen hat, wie Paulus z. B. an die Kolosser schreibt:

Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. (Gemeint ist Jesus Christus) (Kolosser 1, Vers 16)

Weil ich in der Bibel immer neu Jesu Liebe entdecken kann, schließe ich mich gern dem Gedanken an, das alles Schöne und Gute von Gott geschaffen ist, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass unser Blick dadurch auf Jesus Christus unsern Erretter gelenkt werde.

Und wie geht es dir?

Ed è subito sera

„Und plötzlich es ist Abend.“ – Wie kommt denn das hierher?

Die leidgeplagten Italiener schaffen es immer wieder, etwas Hoffnung zu bekommen, indem sie sich an ihre kulturellen Schätze erinnern. Davon zeugen die rührenden Konzerte an den Fenstern der italienischen Großstädte, wo man kaum aus der Wohnungstür gehen kann, ohne jemandem über den Weg zu laufen, von dem man mindestens den Corona-Abstand halten muss.

So hat sich die letzten Tage jemand an das kurze – und deshalb wohlbekannte – Gedicht von Salvatore Quasimodo erinnert und es – auf die Corona-Krise bezogen – gedeutet. In voller Länge lautet es:

Ognuno sta solo sul cuor della terra
trafitto da un raggio di sole:
Ed è subito sera.
Sonnenuntergang in Argenbühl

In einer einfachen Übertragung lautet das Gedicht auf Deutsch:

Jeder befindet sich allein auf dem Herzen der Erde
von einem Sonnenstrahl durchbohrt:
Und plötzlich ist es Abend. 

Quasimodo drückt hier das Lebensgefühl der Dichter des Ermetismo aus, dass der Mensch nämlich allein ist und nicht wirklich in der Lage, seinen Mitmenschen seine Befindlichkeit zu kommunizieren.

Dass der Mensch allein ist, ja sehr isoliert sein kann, erfahren viele unserer Mitmenschen in dieser Corona-Zeit. Daher hat der italienische Journalist auch dieses Gedicht in Erinnerung gerufen.

Tröstlich könnte der Sonnenstrahl sein, hätte nicht das gewählte Verb „durchbohren“ auch etwas sehr Verletzendes. Der letzte Vers wird oft dahingehend gedeutet, dass der Abend (der Tod) plötzlich da sein kann.

Wer auf der Suche nach Sinn ist, findet in diesem Gedicht in seiner Schönheit und meisterhaft verdichteten Aussagekraft sicher Trost, denn er weiß, dass viele Menschen mit ihm leiden, und kann sich einer solch kraftvollen Aussage über die Verlorenheit mit vollem Herzen anschließen.

Betrachte es einmal so: Seit die Sünde in diese wunderschöne Welt gekommen ist (ins Herz der Erde), sehnt sich der Mensch nach dem verlorenen Paradies, kann aber nicht mehr wirklich mitteilen, was ihm fehlt. Die Sonne ist wunderschön, das Licht zeigt aber zugleich die Sterblichkeit des Menschen auf, der Tod kann ihn sehr plötzlich ereilen (ed è subito sera).

Paulus schreibt über diese sündenverderbte Welt:

Die gesamte Schöpfung wartet ja sehnsüchtig auf den Tag, an dem die Kinder Gottes in ihrer ganzen Herrlichkeit erkennbar werden. Denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen worden, ohne dass sie etwas dafür kann. Sie musste sich dem beugen, der sie unterworfen hat (und das ist nicht Gott!). Allerdings hat sie eine Hoffnung: Auch die Schöpfung wird von der Versklavung in die Vergänglichkeit zur Herrlichkeit der Kinder Gottes befreit werden. (Römer 8. Verse 19-21)

Wenn du nach der wahren Schönheit dieser Erde suchst, nach Geborgenheit und Wärme, dem verlorenen Paradies und nach dem wahren Sinn unseres Lebens, wenn du dich allein auf dem Herzen der Erde fühlst, der Sonnenstrahl dir wohltut, aber dich auch mit weiterer Sehnsucht erfüllt, dann sehnst du dich vielleicht nach unserem Schöpfer und Vater.

Lieber Gott, du sehnst dich noch vielmehr nach uns und möchtest jeden von uns in seine Arme schließen. Danke, dass du uns nie aufgibst und wir nicht allein sind!

Tag der Arbeit – Sabbat

Wie gut, dass es diesen Tag gibt. In der USA wurde am 1. Mai 1886 zu einem mehrtägigen Generalstreik aufgerufen, um die Arbeitszeit der Industriearbeiter auf 8 Stunden zu reduzieren, die unter den Arbeitsbedingungen litten.

Leider endete der Streik sehr blutig. Dies kann man in verschiedenen Geschichtsdarstellungen nachlesen. (Stichwort Haymarket Riot)

Der Gedanke hingegen, dass wir heutzutage in unserer von Arbeit jeglicher Art geprägten Gesellschaft einmal Abstand zu unserer Arbeit bekommen sollen, ist immer noch sehr sinnvoll.

Es gibt jemanden, der uns besser kennt als wir selbst, und der uns ein unschätzbares Geschenk gemacht hat:

Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er machte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, darum daß er an demselben geruht hatte von allen seinen Werken, die Gott schuf und machte. (1. Mose 2, Verse 2-3)

Gott hat den siebenten Tag seiner Schöpfung dem Ruhen, dem Abstandnehmen von der Arbeit gewidmet, das sich somit Woche für Woche in für dich erquickender Weise wiederholt, wenn du dieses Geschenk annimmst.

Vor allem hat er diesen Tag der Beziehung zu seinen Geschöpfen, seinen Kindern gewidmet, denn er selbst ist allmächtig und braucht keine Erholung. Die Ruhe bedeutet hier das Abstandnehmen, Heiligen bedeutet „zu etwas Besonderem machen“.

Gott segnete auch diesen Tag, den siebten Tag, den Sabbat, und er versprach – und verspricht auch noch heute – den Menschen, die diesen Tag annehmen, Gutes. Und Gott freut sich darüber, dass wir an diesem Tag die Beziehung zu ihm pflegen können.

Bedenke einmal, was für ein großartiges Geschenk das damals war: Adam und Eva durften am ersten Tag ihres Lebens den Ruhetag genießen und Gottes Gegenwart in seinem Paradiesgarten erleben. (Gott ging immer wieder durch seinen Garten, wie man in 1. Mose 3, Vers 8 erkennen kann).

Danke, lieber Gott, dass du den Sabbat für uns geschaffen hast. (Vgl. Markus 2, 27: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht, und nicht der Mensch um des Sabbat willen.)

Willkommen

Auf dieser Seite kann man Informationen über meine Arbeit, meine Interessen und meinen besten Freund bekommen.

Ich bin Lehrer am Rupert-Neß-Gymnasium in Wangen im Allgäu, unweit des Ortes, an dem das Titelfoto dieser Seite entstanden ist. Da es dort viele wunderschöne Blicke gibt, versuche ich, dieses Titelfoto immer wieder entsprechend zu variieren.

Meine liebsten Aktivitäten sind:

Das Radfahren. Es ist eine wunderbare Bewegungsart. Man kann selbst wählen, wie intensiv man diesen Sport betreibt. – Heute helfen Elektromotoren zusätzlich, die Kräfte für lange Leistungen einzuteilen.

Mit dem Rad zu reisen ist heute aktueller denn je. – Ich behaupte: Keine Fortbewegungsart auf Rädern lässt einen seine Umwelt so intensiv genießen wie das Reisen per Rad.

Ich fotografiere gerne, am liebsten Natur und Landschaft, wenn ich sie mit dem Rad erlebe.

Ich liebe meine Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern im Deutsch- und Französischunterricht und in der Italienisch-AG, das Arbeiten an Themen, die ich spannend finde und die ich gerne anderen bekannt machen möchte.

Mein bester Freund ist Jesus Christus.

Er ist gleichzeitig mein Schöpfer, mein Helfer, mein Erlöser und Retter.

„Ich sage hinfort nicht , dass ihr Knechte seid; denn ein Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich gesagt, dass ihr Freunde seid; denn alles, was ich habe von meinem Vater gehört, habe ich euch kundgetan.“ (Johannes 15, Vers 16 Lutherbibel)