X-mas vorbei – everyone happy?

Es ist immer wieder erstaunlich, was erfunden wird, um sich von den wesentlichen Dingen und Fragen des Lebens abzuwenden. So hat es die Menschheit geschafft, sich im Laufe ihrer Geschichte immer wieder und immer weiter von ihrem Schöpfer zu entfernen. Hier nur ein paar wichtige Eckpunkte:

  1. Nach dem verhängnisvollen Griff nach der (als einzigen!) verbotenen Frucht versteckten sich unsere Ureltern vor demjenigen, der sie in ein paradiesisches Leben in Gemeinschaft mit ihm selbst, unserem Vater und Schöpfer gerufen hatte. Man stelle sich einen Naturpark mit den besten tropischen Früchten vor, wo es alles gab, was zu einem wundervollen Leben nötig war. Sie hätten dort wie ein weises Königspaar über die Natur herrschen können – in dem Sinn, wie es Gottes Charakter entspricht: nämlich in Güte, Sanftmut, Einfühlung und Harmonie. – Stattdessen versteckten sie sich vor ihrem liebevollen Vater, denn das Gift des Zweifels und des Misstrauens gegenüber Gott tat seine Wirkung. Der gefallene Engel Luzifer begann somit auch auf der Erde seinen Verleumdungsfeldzug gegen Gott. (Vgl. Offenbarung 12, 9: „Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt.“
  2. Nach dem Sündenfall begann der physische und moralische Verfall der Menscheit: Schon in der nächsten Generation kam es zum Brudermord. Wenn du selbst Kinder hast, stelle dir den Schmerz Adams und Evas über diesen Mord vor. Die Bibel berichtet hier sehr lapidar, denn ein Bericht über Jahrtausende zwingt zur Kürze. Wer sich aber zu Gott hinwendet und über seine Worte nachdenkt, der kann sich vorstellen, wie schmerzhaft es besonders für ihn, den Vater aller Menschen war, dass Kain seinen Bruder Abel umbrachte. Mit der Zeit entwickelten sich Krankheiten und genetische Defekte, weil jede folgende Generation nur die Kopie der Kopie der Kopie … der ersten Menschen war und am Anfang hatte Gott doch alles … „sehr gut“ geschaffen.
  3. Spätestens hier magst du denken: „Halt! Wir leben heute länger als im Mittelalter oder auch noch früher. Es ist wahr: Unsere medizinischen Fähigkeiten sind auf einem nie gekannten Höchststand.“ Und dennoch: Wenn du der Bibel – Gottes Wort – glauben magst, siehst du, dass die Lebensdauer der Menschen seit kurz vor der Sintflut rapide abgenommen hat: Eine logisch gut nachvollziehbare Degeneration. Gott hatte den Zugang zum Baum des Lebens versperrt, der den Verfall verhindert hätte. Nicht aus Bosheit oder Rachsucht, sondern zu dem Zweck, dass die sinnlose und zerstörerische Sünde (d.i.: Abwendung von Gott, mit allen daraus resultierenden negativen Erscheinungen) nicht ewig besteht. – Nochmal zurück zu deinem Einwand: Ja, es stimmt, wir leben heute dank der Medizin wesentlich länger und meist auch materiell besser als früher. Und jetzt denk einmal kurz über dieses „Wir“ nach: Stimmt das auch für viele bitterarme afrikanische, südamerikanische oder fernöstliche Länder? Stimmt der Einwand jetzt immer noch? Und: Erfüllt das heutige „gute“ Leben all unsere Sehnsüchte, beantwortet es unsere Fragen nach dem Sinn?
  4. Ich spare dir und mir die nähere Beschreibung weiterer Etappen des physischen und moralischen Verfalls. (Weitere Beispiele wären die immer schlimmer werdenden Könige Israels und – in den letzten Jahrhunderten die Weltkriege und Massenmorde. Übrigens findet – in unseren aufgeklärten und fortschrittlichen Tagen – die größte Christenverfolgung aller Zeiten statt. Du kannst dich bei der Organisation „Open Doors“ darüber erkundigen.)
  5. Unser Glück: Gott opferte seinen eigenen Sohn für uns als seine missratenen Kinder. Er wurde ein kleines hilfloses Baby und erlebte dann alle Verrsuchungen, denen wir auch begegnen. In stetem Gebetskontakt zu Gott – und nur so – konnte er die Kraft bekommen, den Versuchungen zu widerstehen: „Weil wir nun einen großen Hohen Priester haben, der alle Himmel bis zum Thron des Höchsten durchschritten hat – Jesus, den Sohn Gottes -, lasst uns am Bekenntnis zu ihm festhalten! Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm die gleichen Versuchungen begegnet sind wie uns – aber er blieb ohne Sünde“ (Hebräer 4,14.15). So hat Jesus Christus gezeigt, dass ein sündloses Menschenleben in enger Verbindung mit Gott möglich ist. Dieses Leben hat sich Gott von Anfang an für uns gewünscht.
  6. Doch wo stehen wir heute: Wir feiern den Höhepunkt des Konsums am Jahresende, erhalten e-mails, die mit der Anrede „Happy X-mas, Herr Krauss“ unseren Kaufrausch immer weiter treiben wollen. Interessant ist dabei, dass auch noch das letzte Andenken an die „Heilige Nacht“ verlorengeht, denn viele Menschen haben hier Christus durch ein X ersetzt.
  7. Wenn du zurück zu Gott kommen willst, kannst du sicher sein, das Er sich am meisten darüber freut! (Lies in Lukas 15 die Geschichte des verlorenen Sohnes, die uns anschaulich Gottes Liebe zeigt. Gott möchte dir alles schenken, was du wirklich brauchst. Paulus folgert im Hebräerbrief, 4,16: Darum wollen wir mit Zuversicht vor den Thron unseres überaus gnädigen Gottes treten, damit wir Gnade und Erbarmen finden und seine Hilfe zur rechten Zeit empfangen.“

Gott segne dich!