Zu dieser Jahreszeit geht einem wieder das Herz auf, wenn man die erst zartgrüne und dann immer üppigere Natur sieht und beobachtet. In Zeiten von Corona ist das verständlicherweise noch viel intensiver wahrzunehmen, weil man mehr als sonst zuhause sein muss.
Dem rekordverdächtig warmen April haben wir zu verdanken, dass die Natur bereits Anfang Mai so weit war wie sonst Mitte oder Ende des Monats.
Genießt du es auch, wenn die Natur üppig grün wird (und natürlich auch der Mairegen nicht ausbleibt). Fühlst du dann nicht auch die Sehnsucht, noch mehr zu dieser schönen Blumen- und Pflanzenwelt dazuzugehören? Dann geht es dir vielleicht wie Martin Behm, der 2 Jahre vor dem 30jährigen Krieg dieses Lied geschrieben hat:
Wie lieblich ist der Maien, aus lauter Gottes Güt,
dass sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht.
Es fällt mir zugegebenermaßen im Frühling am schwersten, zu glauben, dass all das Schöne, Lebendige und das Herz Erfreuende von selbst und durch Zufall entstanden sein soll.
Vielleicht geht es auch dir mit dem Gedanken besser, dass ein liebender Schöpfer das alles geschaffen hat, wie Paulus z. B. an die Kolosser schreibt:
Denn durch ihn ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. (Gemeint ist Jesus Christus) (Kolosser 1, Vers 16)
Weil ich in der Bibel immer neu Jesu Liebe entdecken kann, schließe ich mich gern dem Gedanken an, das alles Schöne und Gute von Gott geschaffen ist, der sich nichts sehnlicher wünscht, als dass unser Blick dadurch auf Jesus Christus unsern Erretter gelenkt werde.
Und wie geht es dir?